AI hätte ihn aussortiert. Im Gespräch wurde sichtbar, warum er passte.
Warum ein Lebenslauf wenig darüber sagt, wie jemand in eurem Setup arbeitet.
Ein Kandidat, den viele automatisierte Verfahren wahrscheinlich früh aussortiert hätten, wurde später zu einer Besetzung, die im Team sehr gut funktionierte. Er kam aus einem Konzern, aus einem völlig anderen Bereich, aus einer rein projektgetriebenen Rolle. Gesucht wurde jemand für ein Startup, für eine salesnahe Rolle, mit Ownership und Tempo.
Auf dem Papier passte das auf drei Achsen nicht. Aber im ersten Gespräch war sofort klar, dass da etwas resoniert. Nicht nur fachlich, sondern im Stil, im Tempo, im Umgang miteinander.
Wir haben ihn eingestellt. Nach wenigen Monaten war er ein Energietreiber im Team. Nach sechs Monaten hat er seinen ersten Deal geschlossen. Er hat sich unglaublich schnell entwickelt, weil Führung, Lernstil und Arbeitsrealität zusammenpassten.
Diese Erfahrung hat gezeigt, was Hiring oft übersieht: Ein Lebenslauf sagt wenig darüber aus, wie jemand in einem konkreten Setup arbeiten wird. Erst recht nicht im Zusammenspiel mit einer bestimmten Führungskraft.
Man sollte die Person nicht verpassen, die alles verändern könnte, nur weil ihr Lebenslauf nicht nach dem klassischen Muster aussieht.


