∘Yeliq

Warum ich ∘Yeliq gegründet habe.

Die Idee für ∘Yeliq ist nicht über Nacht entstanden. Sie kommt aus einem Problem, das ich als Bewerber, später als Leader und immer wieder im Hiring erlebt habe: Wir entscheiden über Menschen mit Datenpunkten, die kaum etwas darüber aussagen, wie sie in unserem echten Umfeld arbeiten, reagieren und performen werden.

∘Yeliq ist meine Antwort darauf – und der Versuch, diese Lücke fair, klar und im Alltag nutzbar zu schließen.

Was mich geprägt hat.

∘Yeliq ist aus vielen sehr konkreten Situationen entstanden – Momenten, in denen klar wurde, dass Lebensläufe und Bauchgefühl nicht reichen, um zu verstehen, wie Menschen in einem bestimmten Setup performen werden.

Story 1 von 6

AI hätte ihn aussortiert – und es war einer der performantesten Hires, die ich je hatte

Warum ein Lebenslauf nichts darüber sagt, wie jemand in eurem Setup performt.

Einer der performantesten Menschen, die ich jemals eingestellt habe, wäre in jedem AI-Screening durchgefallen. Er kam aus einem Konzern, aus einem völlig anderen Bereich, aus einer rein projektgetriebenen Rolle. Ich suchte jemanden für ein Startup, für eine Sales-nahe Rolle, mit Ownership und Tempo.

Auf dem Papier passte das auf drei Achsen nicht. Ich weiß bis heute nicht, warum ich ihn eingeladen habe. Aber im ersten Gespräch war sofort klar, dass da etwas resoniert – nicht fachlich, sondern im Stil, im Tempo, im Umgang miteinander.

Wir haben ihn eingestellt. Nach wenigen Monaten war er ein Energietreiber im Team. Nach sechs Monaten hat er seinen ersten Deal geschlossen. Er hat sich unglaublich schnell entwickelt, weil mein Führungsstil zu seinem Lernstil passte. Ich musste ihn nur mitnehmen, beobachten lassen, reflektieren. Der Rest kam von selbst.

Diese Erfahrung hat mir gezeigt, was Hiring oft übersieht: Ein Lebenslauf sagt nichts darüber aus, wie jemand in einem konkreten Setup performen wird – erst recht nicht im Zusammenspiel mit einer bestimmten Führungskraft. Man sollte die Person nicht verpassen, die alles verändern könnte.

Unsere Mission.

Menschen in Kontexte zu bringen, in denen sie stabil und nachhaltig performen können – und Leadern Werkzeuge zu geben, die klarer und fairer sind als Lebensläufe, Bauchgefühl oder starre Typologien.

Work Relationship Intelligence setzt dort an, wo heute noch im Blindflug entschieden wird: im Spannungsfeld zwischen Mensch, Aufgabe, Führung und Kundendynamik.

Unsere Vision.

Eine Arbeitswelt, in der Passung sichtbar ist, bevor Entscheidungen fallen. In der Führung, Hiring und Staffing auf relationalen Dynamiken beruhen – nicht auf PDFs aus den 1950ern.

Wir glauben an Organisationen, in denen Menschen länger bleiben, weil sie in einem Setup arbeiten, das sie stärkt – und in denen Leader Klarheit haben, um diese Setups bewusst zu gestalten.

Unsere Prinzipien.

Kontext schlägt Jobtitel.

Rollen klingen gleich, sind aber nie gleich. Kundentypen, Tempo, Struktur, Druck und Führung formen das Umfeld, in dem Menschen wirken – oder ausbrennen.

Muster statt Typen.

Wir typisieren niemanden. ∘Yeliq beschreibt situatives Arbeitsverhalten im Kontext – keine Schubladen, keine starren Labels, keine „Persönlichkeitstypen“.

Beziehungen als Wirkfaktoren.

Performance entsteht zwischen Menschen, Aufgaben und Erwartungen. Wir schauen auf Dynamiken und Resonanz – weil genau dort entschieden wird, ob jemand in eurem Setup wirklich liefern kann.

Klarheit vor Bewertung.

∘Yeliq liefert Hinweise, keine Urteile. Wir machen Muster sichtbar und benennbar – entscheiden tust du als Leader.

Fairness als Grundlage.

∘Yeliq soll versteckte Chancen sichtbar machen und übersehene Talente heben – nicht Menschen aussortieren. Wir bauen für mehr Zugang, nicht für Ausschluss.

Responsible Modeling.

Wir nehmen ernst, dass unsere Hinweise reale Entscheidungen beeinflussen. Deshalb arbeiten wir mit klaren Leitlinien, wie ∘Yeliq entwickelt und eingesetzt wird.

Keine automatisierten Entscheidungen.

∘Yeliq trifft keine Entscheidungen. Wir liefern Kontext, Muster und Gesprächsimpulse. Entscheidungen bleiben in der Verantwortung der Menschen, die damit arbeiten.

Keine Persönlichkeitstypen.

Wir messen keine „Traits“ oder Charaktere. ∘Yeliq fokussiert sich auf situatives Verhalten, Stressmuster und Kontextresonanz – und macht explizit, was implizit wirkt.

Transparente Logik.

Wir verstecken keine Scores hinter Blackbox-Modellen. Was ∘Yeliq ableitet, soll erklärbar und nachvollziehbar sein – für Leader und für Kandidat:innen.

Kontextabhängige Modelle.

Menschen wirken je nach Umfeld unterschiedlich. ∘Yeliq passt seine Interpretation immer an euren realen Kontext an – statt pauschale Aussagen zu treffen.

Wir hinter ∘Yeliq.

∘Yeliq ist bewusst klein gestartet – mit einem Kernteam, das Produkt, Psychologie und Storytelling verbindet. Weitere Rollen und Expert:innen kommen sukzessive dazu.

Anselm

Founder – Work Relationship Intelligence

Arbeitet seit Jahren an der Frage, warum Menschen in manchen Setups aufblühen und in anderen scheitern. Bringt Leadership-Erfahrung, Post-Sales-Praxis und systemisches Denken zusammen, um Work Relationship Intelligence für den Alltag nutzbar zu machen.

Noelle

Psychology & Research

Psychologin mit Fokus auf Arbeitsverhalten, situative Entscheidungsmuster und Fragebogenentwicklung. Verantwortet Item-Design, Validierungslogik und die psychologische Grundlage von ∘Yeliq.

Nelly

Content & Storytelling

Unterstützt ∘Yeliq in Social Media, Content und Thought Leadership. Bringt komplexe Themen in klare, zugängliche Form und übersetzt Work Relationship Intelligence in echte Anwendungsbeispiele.

Lass uns über euren Kontext sprechen.

Wenn du ähnliche Situationen erlebt hast – als Bewerber:in, als Leader oder als jemand, der Entscheidungen treffen muss, ohne die richtigen Signale zu haben – lass uns sprechen. Ich teile gern, wie wir ∘Yeliq aufgebaut haben und wie Work Relationship Intelligence in eurem Umfeld wirken kann.

Gespräch mit dem Gründer