Rechner

Was kostet ein Vorstellungsgespräch wirklich?

Ein Interview dauert eine Stunde. Dahinter stecken aber Terminierung, Vorbereitung, Feedback und Abstimmung, oft mit mehreren Personen aus dem Team. Mit diesem Rechner sehen Sie in einer Minute, was Interviews Ihr Unternehmen pro Einstellung und pro Jahr kosten und wo sich Aufwand sparen lässt.

Von Yeliq ·

Ihr Interviewprozess

Einstellungen
Erstgespräch
Min.
Weitere Runden
Min.
Aufwand rund um jedes Gespräch
Min.
Min.
Min.
Min.
Kosten pro Stunde
€

Faustregel: 100.000 € Jahresgehalt entsprechen mit Nebenkosten rund 70 bis 75 € pro Stunde.

€
Interviewkosten pro Einstellung3.980 €Interviewkosten pro Jahr39.800 €

Ihr Ergebnis

Interviewkosten pro Einstellung

3.980 €

12 Gespräche pro Einstellung

Kosten pro Erstgespräch

245 €

Stunden pro Einstellung

51 Std.

Interviewkosten pro Jahr

39.800 €

Wofür die Zeit draufgeht

  • Terminierung6 %
  • Vorbereitung15 %
  • Interviews54 %
  • Feedback15 %
  • Abstimmung10 %

Einsparpotenzial durch bessere Vorauswahl

Wenn eine strukturierte Vorauswahl vorab zeigt, wer passt, entfallen Erstgespräche mit Kandidat:innen, die ohnehin nicht weiterkommen.

50 %

7.350 €

Ersparnis pro Jahr

95

gewonnene Stunden pro Jahr

Bei Kunden von Yeliq sind es 66 % weniger Interviews.

Interviewaufwand mit Yeliq senken

Die Rechnung berücksichtigt nur Arbeitszeit. Kosten für Stellenanzeigen, Reisen oder eine längere Vakanz kommen noch dazu.

So rechnet der Rechner

Für jedes Gespräch rechnet der Rechner fünf Blöcke zusammen. Die Zeit wird mit dem Stundensatz der jeweiligen Personen bewertet und dann mit der Zahl der Gespräche pro Einstellung multipliziert.

  1. 01

    Terminierung

    Termine finden, verschieben, Einladungen und Erinnerungen verschicken. Meist übernimmt das Recruiting.

  2. 02

    Vorbereitung

    Unterlagen lesen, Fragen festlegen, sich mit der Rolle und der Person vertraut machen. Pro teilnehmender Person.

  3. 03

    Interview

    Die eigentliche Gesprächszeit, multipliziert mit der Zahl der Teilnehmenden aus Ihrem Team.

  4. 04

    Feedback

    Notizen schreiben, Bewertungsbögen ausfüllen, Eindrücke festhalten. Pro teilnehmender Person.

  5. 05

    Abstimmung

    Debriefing, Rückfragen und Entscheidung im Team. Oft unterschätzt, weil sie verstreut über Chats und Flure passiert.

Warum Interviews teurer sind, als sie aussehen

Ein einzelnes Gespräch wirkt überschaubar. Teuer wird es durch die Multiplikation: mehrere Kandidat:innen, mehrere Runden, mehrere Personen am Tisch. Aus einer Stunde Interview werden schnell zwei bis drei Stunden Arbeitszeit pro Person.

Hinzu kommt, wer im Raum sitzt. In Erst- und Zweitgesprächen sind oft Führungskräfte, Teamleads oder sogar die Geschäftsführung dabei. Ihre Zeit ist besonders knapp und teuer. Jede Stunde im Interview fehlt im Tagesgeschäft.

Der größte Hebel liegt deshalb im ersten Schritt. Jedes Erstgespräch, das nicht nötig gewesen wäre, kostet die volle Vorbereitung, das Gespräch selbst, Feedback und Abstimmung.

Wie viele Interviewrunden sind sinnvoll?

Mehr Runden bringen nicht automatisch bessere Entscheidungen. Eine viel zitierte Auswertung von Google kam zu dem Ergebnis, dass vier Interviews ausreichten, um eine Einstellungsentscheidung mit 86 Prozent Sicherheit vorherzusagen. Jedes weitere Gespräch brachte kaum zusätzliche Erkenntnis.

Für die meisten Rollen reichen zwei bis drei Runden, wenn jede Runde ein klares Ziel hat. Entscheidend ist nicht die Zahl der Gespräche, sondern ob jedes Gespräch etwas anderes prüft als das vorherige.

Einstiegs- und operative Rollen
Strukturierte Vorauswahl plus ein Gespräch, eventuell mit Probearbeit.
Fachrollen mit Berufserfahrung
Zwei Runden: Fach- und Teamgespräch, ergänzt um eine Arbeitsprobe.
Führungsrollen
Drei Runden mit klar verteilten Themen und einer festen Entscheidungsrunde.
Schlüsselrollen im Management
Bis zu vier Runden. Mehr bringt selten neue Erkenntnisse, kostet aber Zeit und Kandidat:innen.

Interviewaufwand reduzieren und Time to Hire senken: sieben Hebel

Anforderungen vorher klären

Eine saubere Anforderungsanalyse verhindert Gespräche mit Menschen, die nie gepasst hätten. Und sie sorgt dafür, dass alle Interviewenden dasselbe prüfen.

Vorauswahl strukturieren

Situative Fragen, kurze Videoantworten oder Arbeitsproben zeigen vor dem ersten Gespräch, wer passt. So führen Sie weniger, dafür bessere Erstgespräche.

Jede Runde mit klarem Ziel

Legen Sie fest, was jede Runde prüft. Doppelte Fragen in mehreren Runden kosten Zeit und verunsichern Kandidat:innen.

Weniger Personen am Tisch

Nicht jede Person muss in jedem Gespräch sitzen. Zwei gut vorbereitete Interviewende sind oft besser als vier unvorbereitete.

Hiring Manager und Recruiting abstimmen

Klare Rollen sparen Schleifen: Das Recruiting steuert den Prozess, der Hiring Manager verantwortet die fachliche Entscheidung. Ein kurzes Kick-off pro Rolle verhindert spätere Missverständnisse.

Termine bündeln

Feste Interviewslots im Kalender und Gespräche an einem Tag statt über Wochen verteilt verkürzen die Time to Hire deutlich.

Schnell entscheiden

Vereinbaren Sie, dass Feedback innerhalb von 24 Stunden vorliegt und die Entscheidung kurz nach der letzten Runde fällt. Gute Kandidat:innen warten nicht lange.

Schnell einstellen nach einer Finanzierungsrunde

Nach einer Finanzierungsrunde sollen oft viele Stellen in kurzer Zeit besetzt werden. Gleichzeitig führen dieselben Gründer:innen und Führungskräfte die Interviews, die auch das Wachstum verantworten. Ohne System wird Hiring dann zum Engpass.

  • Anforderungsprofile für alle geplanten Rollen vorab erstellen, nicht erst bei der Ausschreibung.
  • Interviewkapazität planen: Wer führt welche Runde, wie viele Stunden pro Woche sind realistisch?
  • Die Vorauswahl so aufsetzen, dass nur noch Gespräche mit wirklich passenden Kandidat:innen stattfinden.
  • Ein einheitliches Bewertungsschema nutzen, damit Entscheidungen auch mit mehreren Interviewenden vergleichbar bleiben.
  • Time to Hire und Interviews pro Einstellung messen und nach den ersten Besetzungen nachschärfen.

Der Ansatz von Yeliq

Weniger Interviews, bessere Entscheidungen

Yeliq setzt dort an, wo der Interviewaufwand entsteht: vor dem ersten Gespräch. Aus der Anforderungsanalyse der Rolle entsteht eine Vorauswahl, die gezielt die Signale erhebt, die sonst erst im Interview sichtbar würden.

Ihr Team sieht vor dem ersten Gespräch, wer passt und warum. So führen Sie weniger Erstgespräche und gehen besser vorbereitet in die Gespräche, die zählen.

Zur Case Study SOLV4EX
weniger Interviews
66 %weniger Interviews
weniger Zeitaufwand pro Stellenbesetzung
50 %weniger Zeitaufwand pro Stellenbesetzung
weniger Vorbereitung pro Kandidat:in
30 Min.weniger Vorbereitung pro Kandidat:in

Zahlen aus dem Einsatz von Yeliq bei Kunden.

Häufige Fragen zu Interviewkosten

Was kostet ein Vorstellungsgespräch?

Das hängt davon ab, wie viele Personen teilnehmen und wie viel Zeit rund um das Gespräch anfällt. Mit Terminierung, Vorbereitung, Feedback und Abstimmung kostet ein Erstgespräch mit zwei Personen aus dem Team schnell 200 bis 300 Euro Arbeitszeit. Der Rechner auf dieser Seite zeigt die Zahl für Ihren Prozess.

Wie berechnet man die Kosten eines Interviews?

Addieren Sie die Zeit aller Beteiligten für Terminierung, Vorbereitung, Gespräch, Feedback und Abstimmung. Multiplizieren Sie sie mit den jeweiligen Stundensätzen inklusive Nebenkosten. Für die Kosten pro Einstellung multiplizieren Sie das mit der Zahl der Gespräche über alle Runden.

Wie viele Interviewrunden sind sinnvoll?

Für die meisten Rollen zwei bis drei Runden, für Schlüsselrollen bis zu vier. Eine Auswertung von Google zeigte, dass vier Interviews ausreichten, um eine Entscheidung mit 86 Prozent Sicherheit vorherzusagen. Weitere Runden brachten kaum neue Erkenntnisse.

Wie kann man den Interviewaufwand reduzieren?

Am meisten bringt eine strukturierte Vorauswahl vor dem ersten Gespräch. Dazu kommen klare Anforderungen, ein klares Ziel für jede Runde, weniger Personen pro Gespräch, gebündelte Termine und schnelle Entscheidungen.

Wie senkt man die Time to Hire?

Durch weniger Schleifen: klare Anforderungen von Anfang an, eine Vorauswahl, die schnell zeigt, wer passt, feste Interviewslots und Feedback innerhalb von 24 Stunden. Jede Woche Wartezeit erhöht das Risiko, gute Kandidat:innen zu verlieren.

Welcher Stundensatz ist realistisch?

Rechnen Sie mit dem Bruttogehalt plus Arbeitgeberkosten, geteilt durch die tatsächlich gearbeiteten Stunden. Als Faustregel entsprechen 100.000 Euro Jahresgehalt rund 70 bis 75 Euro pro Stunde. Für Geschäftsführung oder Senior Leadership liegt der Wert entsprechend höher.

Weniger Interviews. Mehr Treffer.

In einer Demo zeigen wir an einer Ihrer Rollen, wie Yeliq vor dem ersten Gespräch zeigt, wer passt. Und wir rechnen mit Ihnen durch, wie viel Interviewzeit Sie damit sparen.